Die Digitale Welt für alle

In der vorigen Woche hat die Direktorin der Föderalen Staatlichen Einrichtung - in staatlicher Trägerschaft - „Glavexpertcentre“ Vera Skorobogatowa am Fünften jährlichen Treffen der Teilnehmer der Groningen Deklaration in Kapstadt, Südafrika teilgenommen.

Die Groningen Deklaration wurde an der Reichsuniversität Groningen (in der Niederlande) in 2012 organisiert. Die Unterzeichner dieser Groningen Deklaration über die Digitalstudentendaten in der ganzen Welt bezeugen ein wachsendes Bewusstsein von der Notwendigkeit im Bereich Politik und Akademismus, sowie in der öffentlichen Meinung, eine mehr ganze und weitreichende Lieferung von Digitalstudentendaten zu gründen. Das Nationale Informationszentrum für Bildungsanerkennung in der Russischen Föderation hat die folgende Deklaration in 2015 unterschrieben und hat das Ziel, die existierenden Informationssysteme vom Föderalen Aufsichtsdienst im Bildungs- und Wissenschaftsbereich (Rosobrnadzor) zu fördern.

Um diese Bewegungsfreiheit von Studenten und Facharbeitern in die Wirklichkeit zu setzen, und um das volle Potenzial von Digitalstudentendaten loszulassen, wollen die Unterzeichner über das Recht auf Unverletzlichkeit der Person, Eigentumsrecht von Daten, Identifizierung, Zugang und Versand von Daten und auch über die Anpassungseigenschaft von Systemen und Vergleichbarkeit von Daten diskutieren.

Das Motto, das für das Treffen in diesem Jahr gewählt war, lautet: «Digitale Welt für alle: wir machen die Fertigkeiten mehr mobil» und spiegelt sehr genau die Ziele und die Möglichkeiten des Netzes der Groningen Deklaration wider. Die Qualifikationsfertigkeiten, die Ausbildungsergebnisse sollen, als Erwerb des Menschen infolge seiner Lehrtätigkeit, professioneller oder anderer Erfahrung, in der ganzen Welt deutlich abgefasst, klar und digitiert werden.

Die Teilnehmer haben während der Konferenz über die Authentizität der verleihenden Qualifikationen und die Bildung der glaubwürdigen Datenbanken von Studenten und den verleihenden Graden – Abschlusszeugnissen diskutiert. Die Direktorin von „Glavexpertcentre“ Vera Skorobogatowa hat die föderalen informativen Systeme der Apostillen und die Liste der Bildungsdokumente vorgestellt, die ein großes Interesse unter den ausländischen Teilnehmern erweckt haben.

Die Hauptthemen der Konferenz wurden in 3 Aspekten besprochen: politische, administrative wie elektronische Einschreibung und technologische Probleme. Fast alle Teilnehmerländer teilten sich ihre Erfahrung im elektronischen Prozess des Dokumentendurchlaufes im Bereich Bildung und stellten ihre Projekte vor. So haben die Vertreter aus Indien von der Arbeit des Nationalen akademischen Depositars erzählt, der für die Aufbewahrung von Informationen über alle Arten der akademischen Grade geschaffen wurde, die von den akademischen Einrichtungen in der digitalen Form verliehen werden. Der Depositar beglaubt die Authentizität von Diplomen, die von verschiedenen akademischen Einrichtungen verliehen werden, und strebt, die Herausforderungen mit der Sammlung, Aufrechterhaltung und Vorstellung von Papierzeugnissen zu überwinden.

Das chinesische Zentrum für studentische Informationen und Entwicklung der Karriere von Studenten (CHESICC) hat allmählich sein eigenes Partnernetz im digitalen studentischen Ökosystem von Daten organisiert und zur globalen studentischen dokumentarischen Mobilität in der Zusammenarbeit mit Einschätzungsagenturen, Unternehmen für Datenaustausch und Bildungseinrichtungen beigetragen. Das Zentrum hat sein Projekt mit Partnern aus den USA und Europa dargestellt. In nächster Zukunft wird CHESICC in die weitere Ausdehnung von Dienstleistungen investieren, die nicht nur die Dienstleistung zur Bestimmung der Qualifikationsauthentizität und Anlagen zum Diplom CHESICC, sondern auch multidimensionale Dienstleistungen zur Diplomeinschätzung mit ausführlichen Informationen über die Hochschulen, Fachrichtung und Studenten enthalten. Die Projekte des Informationsdienstes der Ausbildungsdienstleistungen (die USA) entwickeln sich weiter in der Richtung der Bildung eines integrierten Übergangsmodells zur elektronischen Nutzung von Bildungsdokumenten im Rahmen der Prinzipien G.R.E.E.N - eine Struktur für den internationalen Datenaustausch, die in die Hauptprinzipien von GDN einbeziehen ist. Die Konferenzteilnehmer haben auch andere Projekte von Agenturen und Hochschulen aus Europa, den USA, Australien und Südafrika dargestellt.

Die offiziellen Personen von UNESCO Lene Oftedal und Borchen Tschakrun haben die Teilnehmer mit den Arbeitsperspektiven der Globalen Konvention für Anerkennung und auch mit den Ideen der Groningen Deklaration bekannt gemacht.

Insgesamt haben an der Konferenz Vertreter aus 28 Ländern teilgenommen.

Als der Organisator trat die Südafrikanische Agentur für Qualifikationen (SAQA) auf, die ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat.

Definitiv entspricht ganz genau das Ziel der Groningen Deklaration dem Geist der Zeit für Mobilität, wenn man die glaubwürdigen Informationen über die Ausbildungsergebnisse eines beliebigen Studenten im Laufe von 5 Minuten und ohne Amtsschimmel und langfristige Anfragen bekommen kann. Die folgende Konferenz der Groningen Deklaration hat führende Modelle und die neue Architektur des internationalen Ausbildungsraumes in der Informationsgesellschaft vorgestellt. Vera Skorobogatowa hat die Teilnehmer zur Diskussion im Rahmen einer jährlichen internationalen Konferenz des Nationalen Informationszentrums am 15-16. Oktober 2016 in Moskau eingeladen.